Plane deinen Baustellen-Timelapse, bevor du startest: Zwei kostenlose Tools, die für dich rechnen
Zwei kostenlose Tools helfen dir, Intervall, Speicherbedarf und Kameraabdeckung schon vor dem ersten Foto durchzuplanen.

Die meisten Timelapse-Probleme entstehen, bevor das erste Foto überhaupt gemacht wird. Ein Aufnahmeintervall, das aus einem sechsmonatigen Bau einen Vierzig-Sekunden-Clip macht. Eine Kamera, die ein Stück zu weit links zeigt und den Turmdrehkran komplett verpasst. Speicher, der mitten im Projekt voll ist. Wir haben zwei kleine Tools gebaut, die das Rätselraten in dieser Planungsphase überflüssig machen, und sie an einem Ort auf unserer Seite gebündelt. Hier ist, was sie können und warum sie dir später Ärger ersparen.
Warum die Planungsphase über alles entscheidet
Ein Baustellen-Timelapse läuft über Wochen, Monate, manchmal über ein Jahr. Sobald er läuft, ist eine Änderung am Setup umständlich und oft nur mit Lücken im Material möglich. Das heißt: Die Entscheidungen, die du am ersten Tag triffst, also Intervall, Kameraposition, Auflösung, Speicher, sind die, mit denen du lebst. Sie falsch zu treffen ist teuer. Sie richtig zu treffen dauert ein paar Minuten, wenn du die Zahlen vor dir hast. Genau das ist die Idee hinter beiden Tools.
Der Timelapse Calculator: erst die Zahlen kennen
Der Timelapse Calculator macht aus deinem Projekt konkrete Zahlen, bevor du dich auf irgendetwas festlegst. Du gibst ihm die Eckdaten deiner Aufnahme ein, etwa wie lange das Projekt läuft und wie oft du ein Bild aufnehmen willst, und er berechnet die Dinge, um die du wirklich planen musst: ungefähr wie viele Fotos am Ende zusammenkommen, wie lang das fertige Video wird und wie viel Speicher das ergibt.
Er beantwortet die Frage, die jeder Projektleiter stellt und kaum jemand aus dem Stegreif beantworten kann: "Wenn wir acht Monate lang alle zehn Minuten auslösen, was bekommen wir am Ende eigentlich?" Statt zu raten, siehst du es. Das macht es viel leichter, ein Intervall zu wählen, das einen Clip in der richtigen Länge ergibt, und den Speicher einzuplanen, bevor er zur Überraschung wird.
Der Camera Coverage Planner: den Winkel gleich beim ersten Mal richtig setzen
Das zweite Tool löst den anderen klassischen Fehler: die Kameraplatzierung. Mit dem Camera Coverage Planner kannst du einzeichnen, wo eine Kamera steht und was sie tatsächlich sieht, sodass du deine Abdeckung am Plan prüfst, statt drei Wochen in den Bau hinein einen toten Winkel zu entdecken.
Besonders nützlich ist er, wenn du ausarbeitest, wie viele Kameras eine Baustelle braucht und wo sie montiert werden. Du siehst, ob eine Position den gesamten relevanten Bereich abdeckt oder ob die hintere Ecke der Baustelle aus dem Bild fällt. Bei größeren Projekten ist das der Unterschied zwischen vollständiger Dokumentation und einem Timelapse mit einem Loch darin.
Alles an einem Ort
Beide Tools leben jetzt in unserer neuen Resources-Sektion, zusammen mit dem Rest unserer Guides und Referenzen. Das Ziel ist einfach: ein einziger Ort, an dem du eine Aufnahme ordentlich planst, bevor du überhaupt eine Kamera montierst. Keine Anmeldung, keine Kosten, nur die Zahlen und das Layout, vorab durchgerechnet.
Wenn du einen Bau planst und willst, dass dein Timelapse gleich beim ersten Mal stimmt, fang dort an. Und wenn du bereit bist, die Aufnahme selbst zu starten, übernimmt TimelapseRobot die Aufnahme, den Cloud-Speicher und das fertige Video von Anfang bis Ende.
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